GESCHICHTE UND VIDEOS VON BODEGAS DE ARNES

Aus der Vergangenheit

 

 

“Torre Arnés”, also der Arnes-Turm, so nennen die Einheimischen der Region dieses aussergewöhnliche und anmutige Gebäude, das heute unser kleines Boutique-Hotel beherbergt.

Auch wenn in Spanien einzeln stehende grössere Gebäude oftmals “Turm” genannt werden, so trifft es hier, was die Vergangenheit anbelangt, wirklich und sprichwörtlich zu :

Gelegen auf einem Felsen, der durch zwei grosse Kellergebäude aus dem 12. und dem 14. Jahrhundert teilweise ausgehöhlt ist, in einer zutiefst strategischen Lage :

  • Der Flusslauf des Esera ist auf über 4 Km. beobachtbar.
  • Eine Brücke über den Fluss, der das Tal teilt, in 200 m. Entfernung bestens im Blickfeld.
  • Ein Dutzend Kirchen, Kapellen oder Wachtürme befinden sich
    “Auf Sicht”, um die Sprache der Krieger oder Seebären zu benutzen.
  • Fünf Strassen aus allen Richtungen, Tälern und ehemaligen Herzogtümern kreuzen sich hier.

 

Da unserer jetziges Hauptgebäude ca. 1710 entstanden ist (auch wenn es erst 1872 erstmals urkundlich erwähnt wurde), kommen wir durch unsere Nachforschungen, sowie jenen unserer interessierten Gäste zum Schluss, dass auf dem Platz vormals ein wahrhaftiger ” Turm ” stand, den jetzt dieses Kleinod ziert. Wohl ist dieses Schmuckstúck aber wirklich erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts so solcher Anmut zu Ende gebaut worden, wie Sie in der „Liebesgeschichte“ weiter unten lesen können.

Warum datieren wir das Erstehen des heutigen Herrrenhauses auf ca. 1710 ?

* Weil ähnliche Gebäude in der Umgebung mit den selben Fliesen oder Ziegeln aus
derselben Epoche stammen.

* Im einzigen Möbelstück, das alle auch noch so turbulente Zeiten in diesem Haus
überdauerte, ” Cadiera ” genannt (” Stütze der Wirbelsäule “, diente zur Erholung in der
Vesper- oder Brotzeit-Pause), befindet sich eingeritzt die Hinterlassenschaft eines
Liebespaars mit : Herzchen,” A + J ” + Pfeil ” 1713 ” ( in römischen Ziffern ).

* Im sogenannten ” Kleinen Weinkeller ” ( 50 m2 ) unterhalb der heutigen Hotelküche
befinden sich noch vier riesige Weinfässer, die vor Ort erstellt wurden, da für den
Einlass zu gross, mit den römischen Ziffern ( Übersetzt ) : ” 1714 ” ,” !717 ” ,
” 17 + ( unlesbar )+ ” 9 “, und ” 1721 “. Ein fünftes Fass, dessen Füllmenge wohl
3500 Liter überstieg, fanden wir leider zerstört auf.

Der ARNES-TURM und seine Liebesgeschichte

 

Das schöne Fräulein Arnes, eine Dame aus bestem und grossbürgerlichem Hause, wird vom Herrn Lasierra zur Verlobung gebeten. Doch ihre Familie ist strikt gegen eine solche Hochzeit mit einer Person aus unteren Gesellschaftsschichten, und Fräulein Arnés wird mit einem wohlhabenden Bürger aus Benasque zwangsverheiratet.
Enttäuscht und voll von Leid, flieht ihr Verehrer in die Hauptstadt Madrid, wo er höheren Studien in Gesellschafts- und Politikwissenschaften nachgeht. Nur wenige Jahre später, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, zieht er als Vollmitgled in das spanische Abgeordnetenhaus ein.

 

Nach einigen Jahren bringt er in Erfahrung, dass der Ehegatte von Frau Arnés verstorben ist und kehrt sofort nach Graus zurück, um erneut den Bund der Ehe zu erbitten. Dieses Mal stimmt ihre Familie zu, denn bei dem Werber handelt es sich jetzt ja um einen wohlhabenden Mann…

 

Ein glückliches Ende einer tragischen Liebesgeschichte! Das frisch vermählte Paar wird erst einmal im sog. „Arnes-Haus“ in der Grabenstrasse in Graus residieren, dem Palast ihrer Familie mitten im Zentrum.

 

Der „Arnes.Turm“, ca. 2 Km. ausserhalb, wird als gegenseitigen Liebesbeweis des frisch vermählten Paares umgestaltet und vor allem mit Stuckdecken verziert.

Der „Arnes-Turm“, ein Bauwerk voller Geschichte

 

Zwei Jahrhunderte später war das Bauwerk auf dem besten Wege, für immer verloren zu gehen…:

 

Für eine kurze Weile dienten während des Spanischen Bürgerkriegs die Weinkeller als Zufluchtsort und Versteck für die Republikanische Armee /Gegner General Francos).

 

Der Verfall dieses Gebäudes wird danach immer mehr beschleunigt: Zuerst noch Mieter, dann schon Wegelagerer bewohnen das Haus und ganz zum Schluss wird es nurmehr als Viehstall benutzt.

 

Jetzt, im 21. Jahrhundert, steigt es wieder zu alter Grösse auf …

 

Seine derzeitigen Besitzer sind Ángel Morales Del Valle und Reiner Eduard Huber. Beide Unternehmer haben lange Zeit auf Mallorca gelebt, und waren in anderen Berufen tätig. Jetzt haben sie hier auf dem spanischen Festland dieses verfallene Schmucksück entdeckt, und es auf das Höchste neu aufpoliert. Alles wurde mit viel Liebe und Geschmack restauriert, mit der Idee, es in ein Boutique-Hotel zu verwandeln.
Für Sie gibt es im Moment ein Gourmet-Restaurant und einige Designer-Zimmer voller Geschmack. Hoffentlich gibt es bald mehr von ihnen!

Monat September des Jahres 2002:

Eröffnung des Restaurant-Betriebs mit durchschlagendem Erfolg

In den Jahren 2004 und 2005

Erweiterung des Projekts und Eröffnung der ersten vier Zimmer.

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